Nachruf

Ich kann es sehen,
dort, wo wir am Wasser stehen,
standen, um aufs Meer hinauszublicken,
des Andren Sorgen aufzuflicken.

Schweigen, auf das die Stille niemals ende,
der Abschied niemehr feststände.
Für immer,
ohne den blassesten Schimmer
wohin.

Der Weg ist das Ziel,
doch hier in Kiel
war’n wir nur wir.
Zu zweit im Schweigen versunken,
nichts erlogen und erstunken.

Nur die Träume, die wir hatten
betten mich nächtlich in endlose Schatten.
Die Aussicht, dass Träume nur Träume bleiben
und niemals den Weg zur Realität beschreiben.

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